
September in Island – 7 Gründe, warum dies die perfekte Zeit für den Golden Circle sein könnte
Fragt man Menschen, wann die beste Reisezeit für Island ist, lautet die Antwort meist: der Sommer.
Wir sind uns da nicht ganz sicher.
Der September gehört zu den schönsten Geheimtipps für eine Reise nach Island – besonders, wenn Sie den Golden Circle erkunden möchten. Die endlosen Sommertage werden langsam kürzer, die größten Besucherströme verschwinden, die Landschaft färbt sich in warme Herbsttöne und am Nachthimmel erscheinen wieder die ersten Nordlichter.
Das Beste daran?
Die Tage sind noch immer lang genug, um jede Menge zu erleben.
Hier sind sieben Gründe, warum der September vielleicht der schönste Monat für den Golden Circle ist.
1. Die Tage sind noch angenehm lang
Der September vereint das Beste aus zwei Jahreszeiten.
Es gibt noch genügend Tageslicht, um Wasserfälle, Geysire, Wanderwege und heiße Quellen ganz entspannt zu erkunden – ohne die beinahe endlosen Sommertage des Juni oder Juli.
Sie müssen den Golden Circle nicht im Eiltempo erleben.
Frühstücken Sie in Ruhe, besuchen Sie Gullfoss und Geysir, genießen Sie unterwegs ein Mittagessen, spazieren Sie durch den Þingvellir-Nationalpark – und haben Sie trotzdem noch Zeit für spontane Abstecher.
Gerade diese ungeplanten Stopps gehören oft zu den schönsten Erinnerungen einer Islandreise.
2. Am Golden Circle wird es ruhiger
Der Golden Circle ist aus gutem Grund Islands berühmteste Reiseroute.
Im Juli und August teilen Sie diese Sehenswürdigkeiten allerdings mit vielen anderen Besuchern.
Im September kehrt langsam wieder Ruhe ein. Die bekannten Attraktionen sind natürlich weiterhin beeindruckend – doch die Atmosphäre wird deutlich entspannter.
Ein weiterer Vorteil entsteht, wenn Sie direkt am Golden Circle übernachten und nicht in Reykjavík.
Während die Reisebusse morgens erst aus der Hauptstadt anreisen, befinden Sie sich bereits mitten in der Region.
Sie können die beliebtesten Sehenswürdigkeiten früh morgens oder am Abend besuchen und die Mittagsstunden nutzen, um die weniger bekannten Orte der Umgebung zu entdecken.
Manchmal besteht der einfachste Weg, Menschenmengen zu vermeiden, darin, gar nicht erst mit ihnen unterwegs zu sein.
3. Island bekommt seine schönsten Herbstfarben
Island ist zwar nicht für dichte Wälder bekannt, doch gerade deshalb zeigt sich der Herbst hier auf ganz besondere Weise.
Birken, Moose, Gräser und Berghänge wechseln langsam von sattem Grün zu warmen Gelb-, Orange- und Rottönen. Besonders rund um Þingvellir bilden die Herbstfarben einen faszinierenden Kontrast zu schwarzer Lava und tiefblauem Wasser.
Auch das tiefere Sonnenlicht sorgt für eine besonders weiche Stimmung – ideal für alle, die gerne fotografieren.
Vielleicht kommen Sie wegen der Wasserfälle und Geysire nach Island.
Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen am Ende die Landschaft dazwischen genauso in Erinnerung bleibt.

4. Die Nordlichter kehren zurück
Das ist vielleicht der größte Vorteil des Septembers.
Während der isländischen Sommermonate wird es nachts kaum richtig dunkel. Im September kehrt die Dunkelheit langsam zurück – und mit ihr die Chance, die Nordlichter zu sehen.
Natürlich gibt es keine Garantie. Es braucht Sonnenaktivität, möglichst wolkenfreien Himmel und ein wenig Glück.
Wer jedoch auf dem Land übernachtet, hat einen entscheidenden Vorteil.
Sie müssen nicht erst an einer Nordlichttour teilnehmen, um den Lichtern der Stadt zu entkommen.
Treten Sie einfach vor Ihr Hotel oder Ihre Hütte, schauen Sie nach oben – vielleicht befinden Sie sich bereits am perfekten Ort.
Das Blue Hotel Fagrilundur und die Blue View Cabins liegen mitten in der ruhigen Landschaft Südislands, weit entfernt von der Lichtverschmutzung größerer Städte.
Unser Tipp:
Prüfen Sie vor dem Schlafengehen die Nordlicht- und Wolkenvorhersage.
Und legen Sie Ihre Jacke griffbereit.
5. Manchmal erleben Sie Sommer und Winter an einem Tag
Zumindest fühlt es sich gelegentlich so an.
Der September ist ein Übergangsmonat. Eine Stunde kann angenehm mild sein, die nächste erinnert Sie daran, dass Island nur knapp südlich des Polarkreises liegt.
Genau das macht den Reiz dieser Jahreszeit aus – solange Sie gut vorbereitet sind.
Packen Sie Kleidung im Zwiebellook, eine wasserdichte Jacke und feste Schuhe ein.
Planen Sie Ihren Tag nicht nach perfektem Wetter.
Bleiben Sie lieber flexibel und werfen Sie vor jeder Tour einen Blick auf die Wettervorhersage.
Die Isländer sagen gerne:
„Gefällt dir das Wetter nicht? Warte einfach ein paar Minuten. Oder fahr zehn Kilometer weiter.“
6. Der Golden Circle besteht aus weit mehr als den „großen Drei“
Þingvellir, Geysir und Gullfoss gehören völlig zu Recht zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands.
Doch wer mehrere Tage in der Region verbringt, entdeckt schnell, dass der Golden Circle noch viel mehr zu bieten hat.
Besuchen Sie den türkisfarbenen Brúarfoss.
Spazieren Sie am Vulkankrater Kerið entlang.
Genießen Sie ein Mittagessen zwischen Tomatenpflanzen in Friðheimar.
Entspannen Sie in einem geothermischen Bad.
Oder entdecken Sie die kleinen Dörfer Südislands.
Oder tun Sie etwas, das auf einer Islandreise überraschend schwerfällt:
Gar nichts.
Setzen Sie sich mit einer Tasse Kaffee vor Ihre Hütte.
Beobachten Sie, wie das Wetter über die Landschaft zieht.
Genießen Sie einen ruhigen Morgen.
Nicht jede Stunde in Island muss mit Sehenswürdigkeiten gefüllt sein.
7. Island tagsüber entdecken – Island abends genießen
Das ist vielleicht unser Lieblingsgrund.
Im Hochsommer laden die endlosen hellen Nächte dazu ein, immer weiterzufahren. Hinter jeder Kurve wartet noch ein Wasserfall.
Im September kehren die Abende zurück.
Nach einem Tag am Golden Circle können Sie nach Reykholt zurückkehren, in einem Restaurant der Umgebung zu Abend essen und den Abend gemütlich in Ihrem Hotelzimmer oder Ihrer privaten Hütte ausklingen lassen.
Und später werfen Sie noch einen letzten Blick nach draußen.
Vielleicht sehen Sie nur Sterne.
Vielleicht ziehen Wolken vorbei.
Oder vielleicht färbt sich der Himmel plötzlich grün.
Das ist der September in Island.
Ist der September die beste Reisezeit für Island?
Wahrscheinlich gibt es nicht den einen perfekten Monat.
Der Juni begeistert mit der Mitternachtssonne.
Der Juli mit seinen langen Sommertagen.
Der Winter mit verschneiten Landschaften und langen Nächten unter den Nordlichtern.
Der September verbindet all diese Jahreszeiten auf besondere Weise.
Die Tage sind noch lang genug für ausgedehnte Entdeckungen.
Die Straßen sind meist problemlos befahrbar.
Die größten Sommerbesucher sind bereits abgereist.
Die Landschaft leuchtet in herbstlichen Farben.
Und am Abend wird es endlich wieder dunkel.
Für den Golden Circle ist diese Kombination kaum zu übertreffen.
Planen Sie Ihre Islandreise im September?
Blue Vacations bietet Ihnen gleich zwei Möglichkeiten, mitten im Herzen des Golden Circle zu übernachten: komfortable Zimmer im Blue Hotel Fagrilundur oder Ihre ganz private Unterkunft in den Blue View Cabins in Reykholt.
Übernachten Sie dort, wo andere nur einen Tagesausflug machen.
Nehmen Sie sich Zeit.
Und machen Sie den Golden Circle zu Ihrer Nachbarschaft – nicht nur zu einem Zwischenstopp.





