
Nordlichter am Golden Circle – Warum ein Aufenthalt auf dem Land ein echter Vorteil ist
Für viele Islandreisende stehen die Nordlichter ganz oben auf der Wunschliste.
Doch bevor Sie Ihre Reise planen, sollten Sie eines wissen: Nordlichter halten sich an keinen Zeitplan.
Sie können bereits um 21 Uhr erscheinen. Oder erst um Mitternacht. Manchmal tanzen sie eine Stunde lang über den Himmel, manchmal verschwinden sie nach wenigen Minuten. Und nicht selten beginnt die beeindruckendste Vorstellung genau dann, wenn Sie den Abend eigentlich schon beendet hatten.
Genau deshalb lieben wir die Nordlichtsaison auf dem isländischen Land.
Verbringen Sie den Tag damit, einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands zu entdecken, genießen Sie am Abend ein gutes Essen in der Umgebung, kehren Sie entspannt in Ihr Hotel oder Ihre Hütte zurück – und vielleicht wartet noch ein letztes unvergessliches Naturerlebnis auf Sie, bevor Sie schlafen gehen.
Vergessen Sie nur nicht, nach oben zu schauen.
Der Golden Circle endet nicht mit dem Sommer
Viele verbinden den Golden Circle ausschließlich mit einer Sommerreise. Tatsächlich gehören der Herbst und der frühe Winter zu den schönsten Jahreszeiten, um diese Region zu entdecken.
Von Reykholt aus erreichen Sie einige der bekanntesten Naturwunder Islands in kurzer Zeit.
Geysir, wo der Strokkur alle paar Minuten in den Himmel schießt, und der beeindruckende Wasserfall Gullfoss sind nur eine kurze Autofahrt entfernt. Gemeinsam mit dem Þingvellir-Nationalpark, wo die nordamerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinandertreffen und vor über tausend Jahren das erste isländische Parlament gegründet wurde, bilden sie die berühmten „Großen Drei“ des Golden Circle.
Doch sie sind erst der Anfang.
Wer mehrere Nächte in der Region verbringt, muss den Golden Circle nicht als Liste von Sehenswürdigkeiten abhaken, bevor es zurück nach Reykjavík geht.
Hier können Sie sich Zeit nehmen.
Machen Sie Reykholt zu Ihrem Ausgangspunkt
Genau darin liegt einer der größten Vorteile eines Aufenthalts in Reykholt.
Anstatt den ganzen Tag auf dem Golden Circle unterwegs zu sein und anschließend wieder nach Reykjavík zurückzufahren, sind Sie bereits dort, wo Sie den Abend verbringen.
Und rund um Reykholt gibt es viel zu entdecken.
Genießen Sie Ihr Mittagessen zwischen den Tomatenpflanzen im berühmten Friðheimar, verbringen Sie einen entspannten Abend im Restaurant Mika in Reykholt oder lassen Sie den Tag bei einer leichten Mahlzeit und einem Glas Wein in der Vínstofan ausklingen.
Nur wenige Minuten entfernt lädt außerdem die neue Laugarás Lagoon zu einem entspannenden Bad im geothermischen Wasser ein. Danach lohnt sich ein Besuch im Restaurant Ylja, das den Abend perfekt abrundet und weit mehr ist als nur ein weiterer Zwischenstopp auf Ihrer Reiseroute.
So entsteht eine ganz andere Art, den Golden Circle zu erleben.
Gullfoss und Geysir bleiben selbstverständlich die Höhepunkte – doch dazu kommen ausgezeichnetes Essen, geothermische Bäder, kleine Dörfer und entspannte Abende, ohne noch stundenlang zurück in die Stadt fahren zu müssen.
Und dann wird es dunkel...
Jetzt beginnt einer der schönsten Teile einer Herbst- oder Winterreise nach Island.
Im Sommer wird es nachts kaum richtig dunkel. Mit dem Herbst kehrt die Dunkelheit zurück – und mit ihr die Chance, Nordlichter zu erleben.
Natürlich gibt es keine Garantie.
Für Polarlichter braucht es die richtige Kombination aus Sonnenaktivität, wolkenfreiem Himmel und etwas Glück.
Ein Aufenthalt auf dem Land schenkt Ihnen jedoch etwas besonders Wertvolles:
Zeit und Flexibilität.
Sie müssen nicht bereits um 19 Uhr entscheiden, ob heute der richtige Abend für die Nordlichter ist.
Gehen Sie in Ruhe essen.
Entspannen Sie sich.
Werfen Sie einen Blick auf die Aurora-Vorhersage und die Wolkenkarte.
Und schauen Sie zwischendurch einfach immer wieder nach draußen.
Verbessern sich die Bedingungen später am Abend, befinden Sie sich bereits mitten in der ruhigen Landschaft Südislands – genau dort, wo Sie sein möchten.

Geben Sie den Nordlichtern mehr als nur eine Chance
Einer der häufigsten Fehler vieler Islandreisender besteht darin, die Nordlichter wie eine Sehenswürdigkeit zu behandeln.
Dienstag, 21:00 Uhr – Nordlichter.
So funktioniert Island leider nicht.
Die Wolken ziehen weiter.
Die Wettervorhersage verändert sich.
Die Sonnenaktivität schwankt.
Deshalb macht es einen großen Unterschied, zwei oder drei Nächte an einem Ort zu bleiben.
Statt nur einer Gelegenheit haben Sie gleich mehrere.
Und falls sich die Nordlichter doch nicht zeigen?
Dann war Ihre Reise trotzdem alles andere als vergeblich.
Sie haben Gullfoss und Geysir besucht, sind durch den Þingvellir-Nationalpark spaziert oder haben den wunderschönen Brúarfoss entdeckt. Sie haben in geothermischem Wasser gebadet, hervorragend gegessen und eine ruhigere, authentischere Seite Islands kennengelernt.
Die Nordlichter sollten das i-Tüpfelchen Ihrer Reise sein – nicht ihr einziger Grund.
Hotel oder eigene Hütte?
Blue Vacations bietet Ihnen zwei ganz unterschiedliche Möglichkeiten, in Reykholt zu übernachten.
Das Blue Hotel Fagrilundur ist ein gemütliches Hotel im Herzen des Dorfes und ein idealer Ausgangspunkt, um den Golden Circle entspannt zu erkunden, ohne ständig die Unterkunft wechseln zu müssen.
Wenn Sie noch mehr Privatsphäre wünschen, bieten Ihnen die Blue View Cabins Ihre eigene Unterkunft mitten in der Natur Südislands.
Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden – die Idee bleibt dieselbe:
Übernachten Sie am Golden Circle, anstatt ihn nur zu durchqueren.
Entdecken Sie tagsüber die Natur.
Genießen Sie am Abend die regionale Küche.
Nehmen Sie sich Zeit.
Und bevor Sie schlafen gehen, werfen Sie noch einen letzten Blick in den Himmel.
Man weiß nie, welches Schauspiel Island für den Abschluss des Tages bereithält.





